Aktuelles


Ich liebe meine Söhne, sie können so herrlich charmant und ehrlich sein.
Aber kindliche Ehrlichkeit tut bekanntlich am meisten weh! Besonders an Neujahrstagen.

Ihre Rache für die Nichtfinanzierung vollkommen überflüssiger Feuerwerkskörper schlug mir ins Gesicht, als ich schlaftrunken und immer noch etwas illuminiert vom Silvesterabend den Kühlschrank öffnete. Eine grunzende Plastiksau auf der ersten Katharina Grabner-HaydenStellage, neben Lachs, Gurkerln und Oberskren, machte mich schmerzlich auf meine „guten“ aber stets zum Brechen (im wahrsten Sinne des Wortes) verdammten Vorsätze aufmerksam.

Ja, ich weiß, zehn Kilo weniger würden mein Leben sicher erleichtern, ich sollte das Rauchen zur Gänze unterlassen, mehr Sport betreiben (hierbei zählt nicht Sex!- leider!), früher schlafen gehen und überhaupt, den systolischen Wert meines Blutdruckes besser unter Kontrolle halten, wenn ich mit Kollegen oder ständig genervten Pädagogen meiner Kinder diskutiere.
Ich beschließe die Plastiksau im Kühlschrank zu lassen und nehme mir ganz anderes vor.

Tausend Vorsätze lassen sich schwer umsetzten, vielleicht ist es besser, das richtige Maß zu halten.
Weit wichtiger als alles andere scheint mir im kommenden Jahr, mehr Zeit für die eigene Familie und für Freunde zu haben, oder einfach nur jemanden ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern.
Mein kleines grunzendes Schwein im Kühlschrank wird mich in Zukunft daran erinnern.



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